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Schatten der Vernichtung


"Stolzes Schiff"

Wie Regentropfen ertönt das unrhythmische Mündungsfeuer der Raketen-Abwehr-Kanonen. Er streicht langsam über die gepolsterte Lehne des Kommandeurssitzes und nimmt die Vibrationen des Schiffes mit den Fingerkuppen in sich auf, während sich die Strahlenwaffen des mächtigen Schiffes sich durch das Schild kämpfen, auf die Panzerung hämmern, und nach der Struktur lechzen. Der Navigationsoffizier hingegen wirkt sichtlich nervös, sein Blick wechselt rasch zwischen der Navigationskonsole, seinem kommandierenden Offizier und dem am Hauptschirm immer größer werdenden Giganten. Dennoch, er steht mit aufrechtem Blick an seinem Posten und hält den Kurs direkt ins Mündungsfeuer des Metallberges.

"Drei Kilometer bis zum Erreichen des Angriffspunktes"

Erst dort werden die Waffen die volle Wirkung entfesseln können, erst dort werden sie erheblichen Schaden an dem Ungetüm anrichten können.

Eines der Hauptgeschütze des in die Ecke gedrängten Hundes speit Tod und Verderben in einer einzigen mächtigen Entladung und die Explosion der ursprünglich hinter Panzerung geschützten Strukturen bringen den getroffenen Tanker vom eigentlichen Kurs erheblich ab. Auch mit Nachbrennern wird er es nicht mehr rechtzeitig zum Angriffspunkt schaffen. Der Gefechtsadmiral signalisiert der Flotte, dass er abschwenken muss, eine weniger direkte Anflugsroute wählen muss, denn ein weiterer Treffer in die schwer beschädigte Front könnte das Schiff, könnte ihn, und somit den ganzen Angriff gefährden.

Gleichzeitig stellt das Monster in der Opferrolle den Beschuss der heraneilenden Flotte ein. Wohl wissend, dass die eigentliche Schlacht erst bevorsteht.

"Ein Kilometer"

Sekunden der Stille werden von Warnsignalen zerrissen, als der mächtige Gegner alle Waffensysteme hochfährt und die Zielerfassung auf die Schiffe der Flotte ausrichtet.

"Fünfhundert"

"Vierhundert"

"Dreihundert"

"Zweihundert"

"Einh..."

Der Tanker im fünften Zacken der Sternformation feuert zu früh. Richtig abgestimmt hätte er wertvolle Struktur zerstören können, so verpufft seine ohnehin begrenzte Angriffskraft in den Schilddeflektoren des Ziels.

Der Kreuzer steht weiterhin ruhig in den Weiten des Alls. Wohl wissend, dass diese Schlacht für ihn nicht verloren ist, ja sie kann noch glorreich enden.

"...undert"

"FEUER!"

Gewaltige Energien werden freigesetzt, Lichtbahnen arbeiten sich zum jeweiligen Gegenüber vor, in einer Geschwindigkeit, die für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar ist. Fast gleichzeitig gellen die Warnsirenen der Kühlaggregate los. Explosionen künden von schweren Treffern auf beiden Seiten, Schub- und Manövriertriebwerke werden beiderseits gezündet und das Hämmern der Raketen-Abwehr-Kanonen beginnt von neuem, während die Angreifer ihre wunden Stellen vom Koloss abdrehen und dieser versucht seine fast doppelte Waffenstärke auszuspielen. Energiewaffen und Raumtorpedos lechzen nach den Hüllenbrüchen der Angreifer, als aus dem nichts hinter den abdrehenden Schiffen mehrere Salven todbringender Strahlenkanonen und Raumraketen brechen. Wahrend sich der Ursprung enttarnt um weitere Salven abzufeuern, werden noch in letzter Verzweiflung, unkontrolliert, aber dennoch verheerend einzelne Gefechtsstellungen des Kreuzers auf die neuen Aggressoren ausgerichtet. Zu nahe, die zwei weiteren Zerstörer nehmen bedenklichen Schaden am Bug, Doch die geballte Kraft der vier Zerstörer reichen aus um die Struktur und die Systeme des Kreuzers schwer zu beschädigen, nach und nach fallen Schildgeneratoren und Geschütze aus, bricht die Lebenserhaltung ab, versagen die Antriebe. Im erneuten Kreuzfeuer wird der schwer angeschlagene Riese tödlich verwundet.

Gleichzeitig entbrennen kleine Scharmützel zwischen den jeweiligen Begleitschiffen, nicht wirklich gefährlich für die schwer angeschlagenen Angreifer noch für die bisher unbeachteten Assistenzschiffe des Kreuzers. Dennoch ausreichend hinderlich, um eine Flucht hinauszuzögern. Nach und nach werden sie von den Zerstörern gestellt und aufgerieben, während der wunde Kreuzer, unfähig zu handeln, Plasma und Antimaterie blutet. Als er dann schließlich in einer großen Explosion stirbt, und das Trümmerfeld um sich noch einmal in einen Feuerball hüllt, sind die Angreifer bereits verschwunden.

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